Vielfältiges Angebot begeistert vielfältige Besucher

Erstmalig veranstaltete das Berufskolleg ein Schulevent, bei dem das Kennenlernen und Erleben des Facettenreichtums dieser Schulform und der 43 Bildungsgänge des BKB im Mittelpunkt stand. Vor allem die Aktionen, die Einblicke in den oftmals stark praxisbezogenen Unterricht gaben oder bei denen man aktiv mitmachen konnte, beeindruckten Besucher, die das BKB bisher nur vom Vorbeifahren auf der Hans-Sachs bzw. Gladbecker Straße kannten. 

Schüler des Bereichs Gesundheit und Soziales ließen die Gäste mittels eines Alterssimulationsanzuges erleben wie altersbedingte körperliche Defizite das Alltagsleben erschweren. Auch die Schwierigkeiten von Rollstuhlfahrern konnten auf einem Hindernis-Parcours auf dem Schulhof nachempfunden werden. Im prächtig britisch-spanisch-französisch-niederländisch dekorierten Europa-Flur moderierten Schüler ein EU-Projekt-Quiz oder berichteten von ihren Auslandspraktika. In der Autowerkstatt wartete ein Elektromobil für kurze Testfahrten und die IT-Abteilung präsentierte 3-D-Drucker und eigens programmierte Roboter. Ein beeindruckendes Brimborium veranstalten die Kosmetikerinnen mit einem Make-up-Wettbewerb inklusive Präsentation ihrer live und in Farbe gestylten Models auf dem roten Catwalk. „All die spektakulären Aktionen aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen“, so Marion Knuth, als Leiterin der Steuergruppe hauptverantwortlich für das Gelingen des Events, „jedenfalls haben alle Schüler und Kollegen toll mitgezogen und einen hervorragenden Eindruck bei den Besuchern hinterlassen.“ weiterlesen...


Spieltrieb

Mit einer sehr spielpraxisbezogenen Fortbildung zum Thema „Spielen im Unterricht“ weckte Dr. Ulrike Ufer den Spieltrieb der gut 20 Teilnehmer. Zudem überzeugte die Wirtschaftslehrerin ihre Kollegen davon, dass gut vorbereitete, unterrichtsrelevante Spiele weit mehr sein können als Zeitvertreib kurz vor den Ferien.

Unterstützt durch Vertreter des UE-Teams – Marion Knuth, Axel Meyer gen. Potthoff, Steffi Kirschner, Bettina Dehnert und Matthias Siebert – präsentierte Ufer einen vielfältigen Fundus an motivierenden Spielmaterialien. Besonders die kreativen Modifikationen bekannter Spiele wie Outburst, Tabu oder Wer wird Millionär? sorgten für großen Anklang.

„Manche Spiele bieten sich als Einstieg in eine Unterrichtsreihe an, andere zur Vertiefung von vorher erarbeitetem Wissen oder ein Quiz als magische Spielwand zur Wissensüberprüfung,“ so Ulrike Ufer.


BKB-Schüler erkunden EU-Institution, Sehenswürdigkeiten und Kulinarisches in Brüssel

Zum Abschluss der Themenreihe „Die EU – geschichtliche Entwicklung, Ziele, Institutionen und Auswirkungen auf Unternehmen, Privatpersonen sowie das Staatenverhältnis“ reiste die Oberstufe der Kaufmännischen Assistenten mit ihren Klassenlehrern Margit Heft und Thilo Arp ins Zentrum der EU, in die belgische Hauptstadt Brüssel. 

„Mit dem Besuch der Europäischen Kommission in Brüssel, wollten wir das Thema für die Schüler lebendiger machen“, erklärt Margit Heft. Nach dem Einchecken im Besucherzentrum informierte Prof. Dr. Ralf van Ameln die BKB-Delegation über den Aufbau und die Aufgaben der Europäischen Kommission. „Es war sehr interessant einen Vortrag über die Institution mit Einblick in und auf das dazugehörige Gebäude zu erleben. Da wird das, was zuvor theoretisch war, viel greifbarer“, so Schüler Christian Krause. 

Auch die anschließende Sightseeing-Tour bei strahlendem Sonnenschein hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Bildungsreisenden. „Die Stadt pulsiert vor Leben und überall wird der Einfluss der EU deutlich – bei Gebäuden, Menschen und den vielen Sprachen, die auf den Straßen und in den Cafés am Grand Place gesprochen werden“, so Margit Heft. 

Nicht zuletzt traf die kulinarische Vielfalt Brüssels den Geschmack von Schülern und Lehrern: belgische Fritten, die weltbekannte Schokolade, die unzähligen Biersorten und die berühmten süßen, belgischen Waffeln.


„Falsche Fuffziger“ und „neue Zwanziger“ – Falschgeldschulung im Einzelhandel

„Du falscher Fuffziger!“ So betitelt man umgangssprachlich einen unaufrichtigen Menschen, dem man nicht trauen kann und der andere Personen zu täuschen versucht. „Falsche Fuffziger“ bezeichnen aber auch gefälschte 50-Euro-Banknoten, die vorzugsweise über den Einzelhandel in Umlauf gebracht werden und infolgedessen unangenehme Konsequenzen für das betroffene Unternehmen, die Mitarbeiter und die Kunden entstehen können.

Gerade für unerfahrene Kassierer kann eine Begegnung mit Falschgeld schwierig sein. Wie verhalte ich mich bei einem Verdacht auf Falschgeld richtig? Mache ich mich strafbar, wenn ich das Falschgeld aus Versehen weitergebe? Woran erkenne ich echtes Geld? Eine Menge dieser Fragen schwirrte den Schülern der drei Unterstufen des Einzelhandels im Kopf herum, als sie sich im Selbstlernzentrum versammelten, um den Ausführungen der erfahrenen Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank interessiert zuzuhören. So erfuhren sie im Rahmen der alljährlichen Falschgeldschulung für den Einzelhandel, dass vor allem 20-Euro- und 50-Euro-Banknoten gefälscht werden, weil hier die Mischung aus schneller Verbreitung, hoher Gewinnmarge und geringer Auffälligkeit besonders lukrativ ist. Erleichternd war, dass die Menge an Falschgeld im Vergleich zur echten Euro-Geldmenge sehr niedrig ist. weiterlesen...


Apotheker Stadtmann und Hausarzt Dr. Busch spenden Alterssimulationsanzug für das Berufskolleg

Die Alterspyramide kehrt sich um, immer mehr Personal in der Altenpflege wird benötigt. Um junge Menschen optimal für die Einschränkungen älterer Menschen zu sensibilisieren, hat das Berufskolleg modernes Equipment für den Bereich Gesundheit und Soziales angeschafft, das schon für wissenschaftliche Tests (z.B. ADAC) genutzt und in populären TV-Sendungen erprobt (u.a. „Das Jenke-Experiment) wurde.

Der sogenannte GERontoligscher Testanzug GERT, entwickelt von dem Bottroper Ingenieur Wolfgang Moll, der seinen Firmensitz in Niederstotzingen hat, macht die vielen körperlichen Defizite des Alters erlebbar: Das Sehvermögen ist häufig durch die Eintrübung der Augenlinse eingeschränkt, das Gesichtsfeld ist eingeengt, hohe Töne sind kaum zu hören. Dazu leiden viele ältere Menschen an Gelenkversteifung, Einschränkung der Kopfbeweglichkeit, Kraftverlust, Einschränkung des Greifvermögens und der koordinativen Fähigkeiten. weiterlesen...