Unterwegs auf der Spinatstraße – Betriebsbesichtigung bei „iglo“

„Da werden Kindheitserinnerungen wach – Fischstäbchen und Rahmspinat! Fehlen nur noch die Kartoffeln...“ Andreas End, Koch am Berufskolleg in Bottrop, war völlig begeistert, als er den stärkenden Snack im „iglo“-Gartenhaus verspeiste. Doch nicht nur bei ihm machte sich ein wohlig-warmes Gefühl in Magen und Seele breit. Insgesamt 20 BKB-Lehrer ließen sich die Mahlzeit munden, um danach im Rahmen einer zweistündigen Betriebsbesichtigung die Produktionshallen bei „iglo“ in Reken sowie die Felder der mit dem Unternehmen kooperierenden Landwirte des Münsterlandes zu begutachten. „Egal in welchem Bildungsgang man tätig ist: Einblicke in Produktionsabläufe sind wichtig, um den Schülern praxisnahe Beispiele zu geben.“, so Udo Wegmann, der sowohl im Beruflichen Gymnasium Wirtschaft als auch bei den Büromanagern tätig ist.

Der verzehrte Spinat war auch das Hauptprodukt, was bei „iglo“ an diesem Tag verarbeitet wurde. Mathilde Schwenk, eine von 100 Landwirten, die seit langen Jahren mit den Erfindern des „Blubb“-Spinates zusammenarbeitet, erklärte eloquent und detailliert den Weg des Spinats vom Feld in die Tiefkühltruhe. „Es ist interessant zu sehen, wie viele Produktionsstufen der Spinat durchlaufen muss, ehe er im Supermarkt liegt: Wiegen, waschen, kontrollieren, blanchieren, schockfrosten, verpacken. Wahnsinn, wie schnell, sauber und effektiv das geht.“, stellte Sabrina Kohnen beeindruckt fest. Auch die Ausführungen von Mathilde Schwenk ließen die Lehrkräfte aufhorchen: „18 Tonnen Spinat gehen pro Stunde in unsere Produktionsstraßen, 350 Päckchen Spinat können in einer Minute verpackt werden. Im „iglo“-Kühlhaus können bis zu 57.000 Paletten lagern. Spinat wird nun einmal nicht nur von Kindern gerne gegessen...“

Im Rekener Umland, wo BKB-Biologie-Koryphäe Uwe Busch aufgrund der Nähe zu seinem Wohnort fast zu einem Reiseleiter wurde, konnte die BKB-Mannschaft auf den 3.500 Hektar Feld jedoch nicht nur Spinat entdecken – auch Kerbel, Schnittlauch, Erbsen und Mais wurden gerade angebaut. Durch die Nähe zum Werk sowie die terminlich genau geplante Lieferung und Verarbeitung dieser Rohstoffe sorgt „iglo“ für Frische, die man auf dem Werksgelände förmlich riechen konnte. Abgerundet wurde der Tag mit dem Besuch des Werkverkaufs, bei dem nicht nur die Damen, sondern auch die Herren der Schöpfung in einen kleinen Kaufrausch verfielen. Die BKB-Köche Karsten Knühmann und Jochen Riedel suchten nach frischen Produkten und wurden sehr zur Freude ihres Bereichsleiters Rolf Briele fündig: „Neue Ideen gesammelt, ein regionales Unternehmen kennengelernt, lecker gegessen – was will man mehr?“

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