„Berlin, Berlin, wir waren in Berlin!“

Eine sechstägige, sehr abwechslungsreiche und intensive Studienfahrt führte die Abschlussklasse des beruflichen Gymnasiums Informationstechnik (1I14A) mit ihrem Klassenlehrer Martin Henke nach Berlin. Neben kulturellen und historischen Highlights der Hauptstadt wurde der Trip auch genutzt, um weitere Möglichkeiten für die Karriereplanung kennen zu lernen. 

Punkt 1 auf der Agenda war ein Besuch der Technischen Universität Berlin.  Dort informierten sich die IT-affinen BKB-Schüler über das Orientierungsstudium MINTgrün. Hierbei handelt es sich um ein Angebot der TU Berlin für mathematisch, technisch oder naturwissenschaftlich Interessierte. „Sehr hilfreich für alle, die ein Studium in diesem Bereich anstreben, aber noch Informationsbedarf bei der Auswahl des Schwerpunkts haben“, so Martin Henke. Im Anschluss an die Informationsveranstaltung durften sich die Schüler im Roboterlabor austoben. Mit Unterstützung des Laborleiters entwickelten sie ein radarähnliches Gerät auf Ultraschallbasis. 

Die folgenden Tage standen ganz im Zeichen der deutschen Geschichte. Beeindruckend: Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas.  Johanna Bacher, Mitglied des Vorstandes des Förderkreises des Denkmals, erläuterte den Besuchern die unmittelbaren Umstände der Entstehung des Denkmals und den Prozess bis zu dessen Verwirklichung in der Mitte des Berliner Regierungsviertels. In der unterhalb des Denkmals gelegenen Informationsstätte wurde der Gruppe mit klaren Worten und Bildern die Ermordung der europäischen Juden durch das faschistische Deutschland vor Augen geführt. Während einer Radtour entlang des historischen Mauerverlaufs von der East Side Gallery durch Kreuzberg, Tiergarten und Mitte bis hin zur Gedenkstätte „Berliner Mauer“ (hier wird an die bei Fluchtversuchen in den Westen getöteten DDR-Bürger erinnert) erkundete die Gruppe die steinerne Grenze zwischen West- und Ost-Berlin. 

Als Abschlussbonbon präsentierte Henke seinen Ego-Shootern und Online-Gamern eine Zeitreise in die Zockerwelt von Atari und Pong-Automat. In Europas erstem Computerspielemuseum bestaunten - und belächelten - die Schüler rund 300 Exponate legendärer Klassiker und aktueller 3-D-Spiele. Einige Schüler besuchten stattdessen das Technikmuseum, wo sie sich am Flugsimulator probieren durften. „Die Tage waren prall gefüllt, die Zeit viel zu kurz und die Eindrücke vom Leben in der Hauptstadt unterscheiden sich doch sehr vom gewohnten Leben im Norden des Ruhrgebiets“, resümiert Leon Scharlemann.

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