Zum ersten Mal im Schnee

Eine tolle Geste der Bottroper Sportjugend verhalf einigen Schülern der Internationalen Förderklassen des Berufskollegs zu ihrer ersten Begegnung mit Schnee. Dass es nur der künstlich gewonnene des Alpincenters war, tat der Begeisterung keinen Abbruch. 

Regelmäßig lädt die Sportjugend Kinder und Jugendliche ihrer Einrichtung zum „Winterspaß mit der Sportjugend“, dank des Kontaktes zum Sozialpädagogen des Berufskollegs, Mario Papierok, kamen  nun auch 45 Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklassen in den Genuss des Schneesporterlebnisses auf Skiern und Schlitten.


Begleitet von den Lehrern Elke Güdel, Alexandra Lang, Stefanie Mathe, Johanna Nowak, Bernd Böhm sowie Mario Papierok und professionell betreut durch das Skilehrerteam des Alpincenters machten die Jungs und Mädels spielerisch die ersten Geh- bzw. Gleit- und Bremsversuche auf dem für sie erschreckend rutschigen Bodenbelag - und das teilweise mit einem flauen Gefühl im Magen der Begleiter. „Vornehmlich wenn wir beobachteten, dass Mut und Können zu weit auseinanderdriften“, so Bereichsleiterin Elke Güdel. Speziell Draufgänger Mohammad (17) aus Afghanistan zeigte manch rasante Abfahrt mit Bruchlandung, aber auch die Schüler im Zweierschlitten ohne Steuermann sorgten mit der häufig notwendigen Textilbremse für Schnappatmung bei den Verantwortlichen.

Trotzdem: „Es war toll zu sehen, wie sich Schüler aus den afrikanischen Staaten mit zunehmender Sicherheit auf den Skiern bewegten, wie die zunächst zurückhaltenden Mädchen mit steigender Kälte stetig aktiver und selbstsicherer wurden, oder der 17jährige Milion aus Eritrea mit extravaganter Rastafrisur rasant den Hang herunter wedelte. Am Ende war es ein sehr gelungener Nachmittag, der von den Schülern mit strahlenden Gesichtern gedankt wurde“, schwärmt Mario Papierok, selbst Debütant im Alpincenter.

„Wir möchten dem Vorstand der Sportjugend Bottrop - Uwe Kobus, Stefan Purwin und Manuela Mulawski - für die Einladung und für die tolle Organisation eines unvergesslichen Ausfluges danken. Und ebenso dem Team des Alpincenters, das mit großer Ausdauer und Geduld einen ziemlich aufgeregten Haufen sicher begleitet hat“, so Papierok.

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