Angelo Kleinert: Mein Tag im Chefsessel von ThyssenKrupp

Bereits mehrfach haben wir an dieser Stelle über die Teilnahme der 1I15A am Wettbewerb „Chef für einen Tag“ berichtet. Nach schier endlosen Castings, Intelligenztests, Interviews etc. machte Angelo Kleinert aus Claudia Bergmanns Klasse das Rennen und durfte einen Tag an der Seite des ThyssenKrupp-Vorstandsmitgliedes Kerstin Ney verbringen. Hier erzählt er, wie es war:

„Mein Chef-Tag fing damit an, dass ich um 6:30 Uhr von Kerstin Ney, Vorstand für den Bereich Business Area Component Technology zuhause abgeholt wurde. Noch nie zuvor bin ich in einer Dienstlimousine gefahren – ein toller Start. Wir fuhren in die Essener Hauptverwaltung von ThyssenKrupp, wo Frau Ney mir ihr Büro zeigte und die routinemäßige Morgenbesprechung mit diversen Mitarbeitern stattfand. Mein Highlight: ich saß auf Kerstin Neys Chefsessel und kam mir somit wie ein echter Chef vor.

Gegen 7:30 Uhr fuhren wir nach Mandern zum Werk Bilstein, in dem Stoßdämpfer hergestellt werden. Dort fand eine Präsentation zum Thema „Arbeitssicherheit im Werk“ statt. Im Anschluss daran musste eine Entscheidung getroffen werden, die ich als - an diesem Tag - ranghöchstes Mitglied der Konferenz tatsächlich treffen durfte. Ich war sehr überrascht, aber fand es toll, so eine Entscheidung treffen zu dürfen. Im weiteren Verlauf hatte ich Gelegenheit, mit dem Werksleiter und den Abteilungsleitern beim Mittagessen zu reden. Von ihnen konnte ich sehr viele Tipps für meine berufliche Zukunft ergattern.

Nach dem Mittagessen fand eine Betriebsbesichtigung des Werkes Bilstein statt, bei der mir der gesamte Produktionsprozess bei der Stoßdämpferherstellung erklärt wurde. Zusätzlich durfte ich selbst ein kleines Bauteil mit der Maschine erstellen. Im Anschluss an die Besichtigung ging es um 15 Uhr wieder in die Limousine, mit der mich der Chauffeur dann gegen 18:30 Uhr zuhause abgesetzte. Während der Fahrt nahm ich an Telefonkonferenzen teil und kam mir nicht nur dadurch wie ein echter Chef vor.

Abschließend betrachtet war dieser Tag einer der spannendsten und aufregendsten, die ich bisher erleben durfte. Durch viele neue Eindrücke und Erfahrungen konnte ich mir ein besseres Bild davon machen, wie meine berufliche Zukunft aussieht.“

Fotos: Chef für 1 Tag/Iris Maurer © und thyssenkrupp AG ©

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