Kaufmännische Assistenten auf Jahrgangsstufentrip

Traditionell verbrachte die komplette Unterstufe der Kaufmännischen Assistenten drei Tage auf einem Hügel oberhalb der Ruhr, an der Grenze zwischen Essen-Kettwig und Heiligenhaus. Dort liegt die Jugendbegegnungsstätte St. Altfrid und bietet mit ihrer Lage mitten im Grünen und dem erlebnispädagogischen Konzept im Rahmen der „Tage religiöser Orientierung“ ideale Bedingungen, frisch zusammengewürfelte Klassen zu Einheiten zu formen. 

In mehreren Arbeitssessions behandelten die 64 mitgereisten Schüler jeweils im Klassenverband selbstgewählte, für ihre Lebensphase relevante Themen wie „Liebe und Sexualität“, „Familie“, „Drogen“ oder „Geld“. Für die Klassenlehrer Jan Lachnicht, Jochen Wenning und Thomas End sowie Religionslehrerin Hiltrud Abel hieß es dabei: „Zutritt verboten!“ So sollen die Jugendlichen frei und ohne Hemmungen ihre Fragen, Wünsche, Ansichten und Erfahrungen auch über pikantere Themen loswerden und diskutieren können. 

Für Organisation und die nötigen Impulse sorgten acht Teamer, die meisten Studenten der Sozialpädagogik und mit viel Erfahrung in der Jugendarbeit. „Meistens sind die Teilnehmer zunächst zurückhaltend und skeptisch, weil sie nicht wissen, was auf sie zukommt. Aber auch die BKB-Schüler haben sich mehr und mehr auf die Arbeit eingelassen und geöffnet“, so das Fazit der Teamer, die mit vielen Kooperations- und Kommunikationsspielen die Gesprächsphasen auflockerten. 

Zwar gab es auch besinnliche Momente - sogenannte Tagesimpulse, die in der christlichen Kapelle stattfanden, den eigentlichen Sinn und Zweck des dreitägigen Jahrgangsstufentrips in das Jugendhaus des Bistums Essen jedoch brachte Schüler Emre Gülsen auf den Punkt: „Egal welche Nationalität wir haben oder welche Religion, Muslime, Juden oder Christen, wir haben das gleiche Ziel und können es am besten gemeinsam, als Einheit, erreichen.“ 

Erste Früchte des gruppendynamischen Zusammenwachsens konnten die Lehrer, deren Kernarbeitszeit sich in die Abend- und Nachtstunden verlegte, bereits vor Ort feststellen, woraus allerdings auch die Idee für eine weitere Arbeitssession resultierte: Umgangsformen und Benimmregeln.

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