2S-Schüler entdecken Studienangebot der Hochschule für Gesundheit in Bochum

Mit ihren Lehrerinnen Friederike Weinhardt und Nina Pöppelmann besuchten Schülerinnen und Schüler der 2S-Oberstufen die Hochschule für Gesundheit in Bochum, wo sie einen Einblick in das vielfältige und praxisnahe Studienangebot, die optimalen und sehr modernen Studienbedingungen sowie beim Mittagessen in der Mensa in das Studentenleben erhielten.

Claudia Herm und Esther Mara Junker von der Zentralen Studienberatung der Hochschule begrüßten die BKB-Delegation und umrissen in einem Kurzvortrag die Bildungsgänge der Hochschule, an der das Angebot Studiengänge wie Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie oder Pflege umfasst. In einer Probelehrveranstaltung durch Prof. Dr. Michael Wessels, Professor für Gesundheitsökonomie/-politik), ging es um die Frage, ob Gesundheit aus ökonomischer Sicht tatsächlich das höchste Gut sei. „Die Schüler zeigten sich sehr interessiert bei ihrer ersten Hochschul-Vorlesung“, freute sich Nina Pöppelmann.

Im Anschluss führten Studierende und Lehrende die BKB-Besucher durch die Praxisräumlichkeiten der Studiengänge Ergotherapie und Logopädie, Physiotherapie und Hebammenkunde. „Die Ausstattung der Hochschule lässt wirklich keine Wünsche offen. Die Einrichtung ist modern, alle Räume sind hell und freundlich gestaltet. Das sind optimale Bedingungen“, schwärmte Schülerin Jill.

Auch die mediale Ausstattung ist auf dem neuesten Stand. Die Studierenden des Studiengangs Physiotherapie haben in einem eigenen Fitnessstudio die Möglichkeit an verschiedenen Geräten Therapiemöglichkeiten in der Praxis auszuprobieren. Selbstverständlich durfte auch der BKB-Tross an den Muskelaufbaumaschinen experimentieren. Nina Pöppelmann: „In jedem Bereich, den wir heute kennenlernen durften, wurde deutlich, dass die Verknüpfung von Theorie und Praxis an der HSG einen hohen Stellenwert hat. Die angehenden Physiotherapeuten, die später mal in Krankenhäusern, Praxen, Reha-Zentren oder geriatrischen Einrichtungen arbeiten werden, können einen Behandlungsplan inklusive therapeutischer Übungen und Handgriffe, nicht nur in der Theorie erarbeiten, sondern auch in der Praxis erproben.“

Beeindruckt staunten die Schüler auch über die eigene Werkstatt im Fachbereich Ergotherapie, in denen die Studierenden Hilfsmittel für beeinträchtigte Personen entwickeln, oder die „Skills Labs“ im Fachbereich Hebammenkunde, in denen mittels moderner Patientensimulatoren eine große Bandbreite an Alltagssituationen nachgestellt und stressfrei eingeübt werden können, beispielsweise eine Wassergeburt.

Abschließend bombardierten die nun studierwilligen Schüler die Hochschulvertreter mit Fragen zu Studiengebühren, Einschreibungsprocedere, Voraussetzungen wie Praktika oder Hürden wie ein Numerus Clausus. Für Melissa jedenfalls steht nun fest: „Ich werde mich für den Bachelor-Studiengang ‚Pflege’ bewerben.“

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