Über den Tellerrand geschaut

Ständiges Thema im Kollegium des BKB ist die Lehrergesundheit, die in Zeiten immer vielfältigerer Aufgaben in allen Bereichen eine fortwährend wichtigere Rolle spielt. Auch die Lehrer-Fußballmannschaft widmete sich in einer schulinternen Fortbildung der Verbesserung der Work-Life-Balance. In den heiligen Hallen der Gladbecker Arthur-Schirrmacher-Halle lernten die 10 Pädagogen den hohen Spaßfaktor des Sportkegelns kennen und schätzen.

Angeleitet und getrieben von den passionierten Vereinskeglern Markus und Thomas Heimann, die beim KSV Gladbeck regelmäßig im hohen Ligabetrieb Siege einfahren, lernten die fußballaffinen Lehrer sehr schnell, dass Sportkegeln tatsächlich mehr mit Sport zu tun hat als das traditionelle Kugeln Werfen in einem Kegelclub. „120 Würfe in die Vollen merkt man durchaus im Oberschenkel“, so Sportlehrer Thomas End über den vorher nicht für möglich gehaltenen Muskelkater. Vor allem aber der spürbare Stressabbau begeisterte die Pädagogen, der mit jedem neuen Versuch alle Neune zu kegeln einherging. Konzentration, Fokussierung auf den nächsten Wurf, Koordination des Bewegungsablaufs, Grobmotorik versus Feinmotorik, Konkurrenzdruck beim Blick auf die Nebenbahnen, Enttäuschung beim Wurf in die Rinne, Glücksgefühle, wenn die Kugel dahinrollt, wo man hingezielt hat, tatsächlich alle Kegel scheppernd niederknien und alle Leuchtdioden auf der digitalen Anzeigetafel anerkennend jubilieren.

Nicht nur Schulleiter Guido Tewes zeigte sich enthusiastisch, auch seine Kollegen Siebert, Weyers, Lück und Co. konnten beim Kegeln in die Vollen die Anstrengungen des Schultages vergessen. Moritz Michalowsky, Leiter der gymnasialen Oberstufe, gratulierte den Siegern des Tages, Thomas End (1. Platz/788 Punkte), Rolf Briele (2./705) sowie Klaus Lohmann (3./648) – und resümierte abschließend: „Trotz meines letzten Platzes war das eine gelungene Abwechslung vom Schulalltag.“

zurück zu den aktuellen Nachrichten