„Die Macher“ - Medienkurs des Wirtschaftsgymnasiums zu Gast im Fernsehen

Der Medienkompetenzkurs 1W15 des Berufskollegs folgte einer Einladung von nrwision, dem Lernfernsehsender in Dortmund und bekam neben der aktiven Beteiligung an einer Fernsehproduktion auch die Möglichkeit ein professionelles Fernsehstudio zu besichtigen, in dem die Eigenproduktionen des Senders aufgenommen und für die Ausstrahlung im Kabelfernsehen bearbeitet werden.

Im Rahmen der Fernsehserie „Die Macher“ gibt Chefredakteur Stefan Malter aktiven Menschen aus dem Bereich Rundfunk/Bürgerfunk ein Gesicht. „Aus diesem Grund lud er uns ins Studio ein“, so Udo Wegmann, Leiter dieses Medienkurses. „Von unserer Existenz hat Malter über die Landesanstalt für Medien erfahren hat. Sein Originalton: ‚Ihr seid ja landesweit bekannt’.“

BKB-Schüler vor der Kamera

Vor Ort konnten sich die Kursteilnehmer zunächst im Studio umschauen, Fragen stellen und Produktionsabläufe kennen lernen. Nachdem der Technische Leiter Ulrich Bader die Aufgaben der Regie erklärt und über den Ausbildungsberuf des Mediengestalters informiert hatte, ging es für Schüler Jan Schmitz und Lehrer Udo Wegmann in die Maske. 30 Minuten später konnten die Aufnahmen beginnen. Unter dem wachsamen Auge des Chefredakteurs moderierte die Journalistik-Studentin Anna Palm die Sendung und befragte „die Macher“ nach den Themen, den Arbeitsabläufen und ihrer Motivation Bürgerfunksendungen auszustrahlen. Die fernsehaffinen Gesprächspartner sorgten mit ihren Antworten dafür, dass die Aufnahmen nicht wiederholt werden mussten und der Fernsehdreh zügig abgeschlossen werden konnte. „Der Beitrag wird zu einer insgesamt 13-teiligen Sendestaffel  gehören, deren Ausstrahlung nach Ostern 2017 beginnen soll“, so Schmitz, der sehr viel Spaß vor der Kamera hatte.

Neue Entwicklungen im Bürgerfunk

Anschließend ging es für den Medienkompetenzkurs dann weiter auf dem Gelände des technischen Zentrums zum Standort der zukünftigen Bürgermedienplattform. Dort trafen sie mit den zwei Verantwortlichen Inga Pöting und Jan Reckweg zusammen, um über dieses Projekt zu sprechen. Sie konnten in Erfahrung bringen, dass Bürgerfunker zukünftig die Möglichkeit erhalten sollen, Ihre produzierten Sendungen online zu stellen, so dass jederzeit die Möglichkeit besteht diese in der Mediathek der Plattform erneut zu hören. Des Weiteren konnte der Kurs eigene Ideen zur Gestaltung und Aufmachung der Bürgermedienplattform mit einbringen. Insbesondere Leonie Hilbert zeigte sich begeistert von diesem Vorhaben, da ihre rastlose Tante es bis zum heutigen Zeitpunkt nicht geschafft hat ihre Nichte im Bürgerfunk von Radio Emscher-Lippe zu hören. Dies könnte sich in Zukunft ändern, wenn die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) die gebührenfreie Ausstrahlung der in den Sendungen integrierten Musikstücke erlaubt. Die Verhandlungen laufen schon seit dem Jahr 2016. Laut Inga Pöting ist es nur eine Frage der Zeit, bis es zu einer Einigung kommt.

„Das wäre für uns natürlich ein sehr wünschenswertes Entgegenkommen von Seiten der GEMA, das möglichst schnell umgesetzt werden sollte, um unsere seit 2013 produzierten Sendungen Interessierten zugänglich zu machen“, so Udo Wegmann.

Nrwision

Der Fernsehsender nrwision bietet ein nicht-kommerzielles Angebot und wird von der Landesanstalt für Medien gefördert. Die Programmverantwortung wiederum liegt bei der Technischen Universität Dortmund. Nrwision kann über das Kabelnetz empfangen werden, bietet darüber hinaus aber auch eine Mediathek an.

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