Kaufmännische Assistenten auf der Skipiste im Stubaital

41 Schüler der beiden Mittelstufen-Klassen des BKB-Bildungsgangs „Kaufmännische Assistenten“ verbrachten eine aufregende Schulwoche im Stubaital in Österreich, um im Skigebiet „Schlick 2000“ die Vorzüge des alpinen Wintersports zu erleben.

Eingeteilt in vier Leistungsgruppen, die von den Skilehrern Sandra Köster, Sven Bauer, Jan Lachnicht und Thomas End gecoacht wurden, erreichte das Gros der Schüler das Lernziel, eine blaue Piste kontrolliert mit Parallelschwüngen abzufahren. „Viele Schüler hatten bisher erst einen Tag im Alpincenter auf Skiern gestanden, haben sich dennoch mit Begeisterung auf das Abenteuer alpines Skifahren eingelassen und enorm viel dazu gelernt. Viele haben auch die steileren roten Pisten gemeistert, die Cracks sogar akrobatische Sprünge gewagt, an der dynamischen Carvingtechnik gefeilt oder schwächeren Mitschülern Einzelunterricht gegeben“, bilanzierten Jan Lachnicht und Thomas End unisono, die Klassenlehrer und zertifizierten Leiter der Skifreizeit. „Von Tag zu Tag wurde man sicherer und konnte auch während des Skifahrens die Natur genießen. Auf jeder Abfahrt habe ich etwas Neues entdeckt – ich bin total begeistert“, so Schüler Daniel Weis. Der qualitativ hochwertige Film von BKB-GoPro-Drohnen-und-Videoschnitt-Experte Jan Lachnicht spiegelt die Erlebnisse eindrucksvoll wider.

Auch diejenigen, die von vornherein oder im Laufe der Woche aus gesundheitlichen Gründen den Skikurs nicht oder nur teilweise absolvieren konnten, erfuhren bei verschiedenen Outdoor-Aktionen die Schönheit der  winterlichen Bergwelt. So schickte Motivationscoach und Rahmenprogramm-Beauftragter Jochen Wenning die Sportbefreiten zum Geo-Caching, einer Schatzsuche mit Navigationsgerät, oder auf Wanderrouten wie den Stubaier Baumhauspfad. Einen freien Skinachmittag nutzen 25 Schüler in Begleitung von Jochen Wenning und Thomas End für einen Trip nach Innsbruck, der Landeshauptstadt Tirols, wo sie sich Sehenswürdigkeiten wie den Stadtturm und das Goldene Dachl anschauten, oder einfach das Studenten-Flair in der 800 Jahre alten Innsbrucker Altstadt genossen. Der Thematik des Bildungsgangs geschuldet suchten ein paar ganz Eifrige sogar Europas erstes und bislang einziges Geschäft auf, das komplett auf Kassen verzichtet. Die kürzlich in Innsbruck eröffnete Filiale eines Elektrofachmarktes funktioniert mit einer eigens kreierten App, die den Preis der Waren direkt im Regal scannt und den Bezahlvorgang regelt. Sobald die Zahlung erfolgt ist, wird die Diebstahlsicherung am Produkt deaktiviert.

Traditionell endete die Schulschneefahrt mit einer Winterolympiade. In Disziplinen wie Schubkarre fahren, Tauziehen, Slalom-Rennen, einem Wintersport-Quiz und einer kreativen Abschluss-Performance wetteiferten alle 41 Teilnehmer in vier leistungsheterogen besetzten Gruppen um olympische Medaillen. Nicht nur für den krönenden Abschluss, einen von der gesamten Truppe aufgeführten „Piratentanz“-Flashmob, sondern vor allem für den Enthusiasmus und das vorbildliche Sozialverhalten verdienten sich alle Beteiligten olympisches Gold und individuelle Urkunden. Die Begeisterung fast aller Teilnehmer brachte Klassensprecherin Madita Lotsch auf den Punkt: „Ski fahren ist voll toll.“

Weitere Stimmen zur Skifahrt:

Bassam Hyshad (2K16B): „Am ersten Tag klappte gar nichts und ich hatte überhaupt keine Motivation mehr. Jetzt bin ich froh, dass ich nicht aufgegeben habe. Skifahren hat am Ende richtig Spaß gemacht.“

Quentin Küchler (2K16A): „Ich werde jetzt einen Skiurlaub mit meiner Freundin planen.“

Berkay Cetin (2K16A): „Alleine wäre ich niemals auf die Idee gekommen, Ski zu fahren.“

Jochen Wenning (Wirtschaftsinformatik-Lehrer und Ski-Anfänger): „Auch wenn jeden Tag mein ganzer Körper schmerzte, es hat riesigen Spaß gemacht.“

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