Gesunde Lehrer für guten Unterricht – Kochkurs für BKB-Pädagogen

Unsere Zeit und unsere Sprache sind geprägt von Begriffen aus dem Angelsächsischen. Auch der Bereich „Essen und Trinken“ bleibt davon nicht verschont – „Slow Food“, „Smooth Food“ oder „Veggie Food“ bilden da nur einige Beispiele. Ganz vergessen dabei wird häufig der Begriff „Soul Food“, der frei übersetzt so viel bedeutet wie Seelennahrung, also Speisen, durch deren Verzehr man sich gut fühlt. Gutes Essen sorgt für gute Stimmung und damit, übertragen auf den Alltag von Lehrern, für guten Unterricht. Zugebenermaßen ist das ein wenig weit hergeholt, aber man kann durchaus sagen, dass gesunde und zufriedene Lehrer für Schüler von Vorteil sind.

Mit dem Ziel, durch eine Fortbildung zum Thema „Gesundes Kochen“ die Lehrergesundheit und Lebensfreude zu erhöhen, rannte BKB-Sternekoch Andreas End also offene Türen ein – zum einen bei einer Vielzahl von Kollegen, die neugierig auf gesunde „Soul Food“-Gerichte waren, und zum anderen beim Unterrichtsentwicklungsteam um Marion Knuth, das immer darauf bedacht ist, Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt „Lehrergesundheit“ in den schulinternen Fortbildungskalender aufzunehmen. „Die Arbeit eines Lehrers hängt nicht nur vom körperlichen, sondern auch vom mentalen Zustand ab. Essen vereint beides“, so Knuth bei der Eröffnung der Veranstaltung.

Hungrig, aber keineswegs ausgehungert begannen im Anschluss an einen unterhaltsamen Film über Essenstrends 14 Kolleginnen und ein Hahn im Korb die Zubereitung diverser Vorspeisen wie „Papaya-Avocado-Salat mit Hähnchenbrust und Cashewkernen“ und „Tomaten-Kichererbsensuppe“, „Lachs unter einer Spargel-Pinienkernkruste mit Zitronen-Couscous, gegrillter Paprika und Römersalat“ im  Hauptgang sowie eines zuckerfreien, vor Kreativität nur so sprudelndem Desserts aus Joghurt, Nüssen und Beeren. Untermalt wurden alle Zubereitungsschritte durch fachkundige Erläuterungen von Andreas End, der interessante Fakten über Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte etc. für den heimischen Herd humorvoll an die Kochlehrlinge brachte. Teilnehmerin Christiane Piechutta war voll des Lobes: „Alleine die Vorbereitung, die Andreas investiert hat, ist lobenswert. Vor allem das Handout mit allen Rezepten wird oft Verwendung finden.“

Im Anschluss an das arbeitsteilige Kochen probierten die Teilnehmer in gemütlicher Runde die zubereiteten Kreationen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war auch der Küchenchef selbst entspannt und meinte grinsend: „Natürlich war es etwas stressig, da neben Erläuterungen zum Essen ja auch banale Fragen wie ,Wo sind die Messer?´  beantwortet werden mussten. Das war aber nicht schlimm, wahrscheinlich würde ich in jeder anderen Küche dieselben Fragen stellen. Schlussendlich war es eine schöne Sache, die gerne wiederholt werden kann.“

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