„Die beste Sitzposition ist die nächste“

Mit einer gesunden Mischung aus Theorie, Praxis und ernstzunehmenden Binsenweisheiten führte David Hoffmann, Referent der B.A.D. Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, durch die vom Unterrichtsentwicklungsteam initiierte Fortbildung zum Thema „Rückengesundheit“. Die Wichtigkeit der regelmäßigen Bewegung als Präventionsmaßnahme lag ihm dabei besonders am Herzen. 

Genau deshalb vermied Gesundheitsexperte Hoffmann es auch bewusst, seine Erläuterungen zu den Themen Anatomische Grundlagen - Rücken und Wirbelsäule, Rückenschmerz, Ergonomie am Arbeitsplatz und Stressbedingte Rückenbeschwerden statisch stehend oder gar sitzend vorzutragen – ständig wechselte er seine Position, ging vorwärts, rückwärts, seitwärts, um die Belastungen auf die Wirbelsäule zu variieren – und gleichermaßen die diffusionsabhängige Teilnahme der Bandscheiben am Stoffwechsel zu gewährleisten. „Der menschliche Körper ist nicht auf Sitzen ausgelegt. Gerade als Lehrer im Unterricht haben Sie die Möglichkeit herumzulaufen oder immer wieder verschiedene (Sitz)-Positionen einzunehmen“, so Hoffmanns Appell. 

 

Und da bekanntlich die Rastenden rosten, wurden die Teilnehmer Marlies Winkel, Margit Heft, Claudia Bergmann, Iris Pesch, Bettina Dehnert, Sylvia von der Heyde, Maria Hosh, Stephanie Watenphul, Danny Habedank, Udo Wegmann, Thomas Heimann und Thomas End sogleich zu einer Runde „Ausgleichender Bewegungsübungen“ animiert, ein Potpourri aus Dehnungs-, Mobilisations- und Kräftigungsübungen, die alle ohne irgendwelche Hilfsmittel oder Sportkleidung im Klassenraum gemeinsam mit den Schülern als Bewegungspausen, am Schreibtisch oder teilweise gar während der Autofahrt durchgeführt werden können. 

Zur Überwindung des Schweinehundes empfiehlt Hoffmann, Routinen in den Tagesablauf einzubauen, die ein oder andere Mobilisationsübung könne schon im Bett vor dem Aufstehen abgefrühstückt werden. 

In einem ausgewogenen Krafttrainings-Circuit - aufgebaut nach dem Prinzip „Zuckerbrot und Peitsche“ - kamen Thera-Band, Faszienrolle und Igelball zum Einsatz, ehe eine  Abschlussrunde Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen als exemplarische Entspannungsmethode zur Vermeidung stressbedingter Rückenprobleme die abwechslungsreiche Veranstaltung beendete und ein Dutzend tiefenentspannter und zufriedener Kollegen in den Feierabend entlassen wurden. 

„Viele Inhalte sind uns Sportlehrern natürlich bekannt, aber es gibt immer wieder neue Entwicklungen und Erkenntnisse, die für unseren Unterricht und das eigene Training sehr nützlich sind“, resümierte Thomas Heimann. Und auch der selbsternannte Sportmuffel Danny Habedank hatte viel Freude an den Übungen. „Gerade das gemeinsame Sporttreiben macht ja wirklich Spaß.“

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