Auswärtsspiel: 1I17A verlegt Projektmanagementunterricht in Jugendherberge

Seit mehreren Jahren kooperiert der Bildungsgang Informationstechnischer Assistent/AHR mit dem Verein Deutscher Ingenieure und Unternehmen aus der Region, um im Fach Projektmanagement so viel Praxis und Unternehmenswirklichkeit wie möglich einzubringen. Zur Intensivierung der Zusammenarbeit verlegte die Mittelstufe den Start der Zusammenarbeit nach Haltern am See.

Aus Haltern berichtet 1I-Schüler Ricardo Gohres:

Lernen von Experten

Die Klasse 1I17A (Berufliches Gymnasium Informationstechnischer Assistent) erlebte das Unterrichtsfach Projektmanagement mal anders. Im Rahmen des Projekts „Innovationen“ in Kooperation mit dem VDI (Verein Deutscher Ingenieure) wurden die Schüler und ihre Lehrerin Claudia Bergmann für zwei Tage in eine Jugendherberge nach Haltern am See eingeladen. Dort präsentierten die Diplom-Ingenieure Poloszyk und Mahlfeld wie ein Projekt in einer Firma vermutlich ablaufen könnte. Dies sollte sie auf den Umgang mit Projekten vorbereiten.

Am ersten Tag ging es für die Schüler mit „Innovationsprozess und Projektplanung“ los. Hier lernten die Schüler was Innovationen sind und wie ein Innovationsprozess von statten geht. In diesem Rahmen durften die Schüler auch selbst tätig werden und leiteten einen Vergleich zweier Produkte. Auch die Projektplanung wurde anschaulich dargestellt. So wurde den Schülern am Beispiel des Berliner Flughafen-Desasters anschaulich die Wichtigkeit einer guten Projektplanung vor Augen geführt.

Am folgenden Tag ging es mit „Projektmanagement“ weiter. Nach etwas Theorie durften die Schüler auch selbst ein kleines „Projekt“ zusammen managen, welches, mit Unterstützung der Experten, wenigstens theoretisch, glückte.

Zum Abschluss wurde es dann noch einmal lustig mit „Kreativitätstechnik“. Hier durften die Schüler Kreativität und Einfallsreichtum freien Lauf lassen. So wurde ihnen gezeigt, dass Kreativität hilft, über Grenzen hinauszudenken. Auch wurden Möglichkeiten gezeigt, kreative Ideen im Team festzuhalten. So sammelten die Schüler auf mit Hilfe der 6-3-5 Methode Vorschläge für Verkleidungen bei einer Mottowoche.

Danach blieb den Schülern noch genug Zeit den erfahrenen Experten Fragen zu stellen. „Das hat mir am besten gefallen, da man dort auch persönliche Erfahrungen aus den Firmen zu hören bekommt. So kann man sich schon mal ein wenig vorstellen, wie es später in einer Firma ablaufen wird“, so das Resümee eines Schülers.

zurück zu den aktuellen Nachrichten