BKB-Schüler mit Sportabzeichen ausgezeichnet

32 Oberstufen-Schüler der Bildungsgänge Berufliches Gymnasium Wirtschaft/Verwaltung und Informatik sowie Kaufmännische Assistenten/FHR erhielten für ihre Leistungen im Sportunterricht das Deutsche Sportabzeichen. 

Seit diesem Schuljahr wurde seitens der Sportfachkonferenz des Berufskollegs die Durchführung und Abnahme der Prüfungen des Deutschen Sportabzeichens in den Didaktischen Jahresplanungen einiger Bildungsgänge obligatorisch verankert. „Wir können dadurch im Fach Sport einen Beitrag zur Landesinitiative ‚KAoA - Kein Abschluss ohne Anschluss’“ leisten, so Thomas Heimann, Fachkonferenzleiter Sport am BKB. Hintergrund: Das Deutsche Sportabzeichen gilt als Einstellungsvoraussetzung für Ausbildungen beispielsweise bei  der Polizei im gehobenen Dienst oder für den Zoll im mittleren Dienst. „Gerade für solche Berufe stellen wir ein steigendes Interesse bei vielen Schülern fest. Eine von unserem Kooperationsteam organisierte Informationsveranstaltung zur Ausbildung bei der Polizei lockte kürzlich rund 100 unserer Schüler in den Lichthof“, erläutert Thomas Heimann. 

Um das Deutsche Sportabzeichen zu erhalten, müssen festgelegte alters- und geschlechtsspezifische Anforderungen in den Bereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination erfüllt werden. Die geforderten Zeiten, Höhen, Weiten etc. sind nochmals eingeteilt in Bronze, Silber und Gold. In allen Bereichen muss in einer Disziplin  mindestens die Bronze-Anforderung erreicht werden. Des Weiteren muss die Schwimmfähigkeit nachgewiesen werden.

Für die BKB-Schüler ging es somit zum Sportunterricht mal in die Sporthalle, mal ins Jahnstadion oder Hallenbad, um klassische Disziplinen wie 3000m-Lauf, 800m-Schwimmen, Kugelstoßen, Weitsprung, Hochsprung, 100m-Sprint oder 25m-Freistilschwimmen durchzuführen. Alternativ konnten auch Spezial-Prüfungen wie Seilspringen mit Doppeldurchschlag, Strecksprung mit ganzer Drehung (beide aus dem Anforderungsbereich Koordination) oder Medizinballweitwurf (Kraft) abgelegt werden. 

„Fast alle Schüler sind mit großem Engagement in die Prüfungen gegangen. Natürlich ist nicht jeder ein Allround-Talent in allen konditionellen Fähigkeiten, viele Schüler konnten aber auch in zwei oder drei Bereichen die Mindestanforderungen oder mehr erfüllen und sind somit denkbar knapp an einer Auszeichnung gescheitert. Für uns Sportlehrer ist es genauso wichtig, dass Schüler sich den Aufgaben mit hohem Einsatz stellen, an sich arbeiten und weiterentwickeln. Für Schüler mit weniger ausgeprägter Sportaffinität ist es eine beachtliche Leistung, 800m - also 32 Bahnen - zu schwimmen oder sich bei einem 3000m-Lauf  auszupowern, auch wenn man an der Zeitvorgabe scheitert“, so Sportlehrer Thomas End, der mehrere Klassen ins Sportabzeichen-Rennen schickte und 27 von 66 angetretenen Schülern auszeichnen durfte. 

Dennoch bleibt auch eine besondere Leistung hervorzuheben: Bastian Kornemann Bildmitte), Schüler der 1W16A, schaffte in allen sieben Prüfungen, in denen er angetreten war, die Anforderungen in Gold. 

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Sportabzeichen

Gold: Karim Maatouk, Mike Tiedtke, Quentin Küchler, Ayman Omeirat, Tom Heng, Moritz Korus, Lukas Freund, Bastian Kornemann, Tobias Kuscha, Hendrik Alkemper, Nils Franke 

Silber: Emre Bozkurt, Simon Breitzke, Damian Ditzek, Alexander von Gruchalla, Marie Halfmann, Daniel Kaphan, Janina Döpke, Jan Schmitz, Timo Wieloch, Paula Menker, Antonia Knorr, Ian Peters, Denis Wilk 

Bronze: Angelina Eifert, Daniel Weis, Lisa Edmidio Raimundo, Michelle Kallen, Cora Bleier, Denise Tenhagen, Celine Jentsch, Pascal Hader

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