Nord und Süd – Schülerinnen des Beruflichen Gymnasiums zum Praktikum in Irland und Malta

Dank eines Stipendiums der Studienstiftung Grasedieck konnten fünf Schülerinnen des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit ihr 4-wöchiges Praktikum im irischen Dublin bzw. im maltesischen Sliema absolvieren. Beim Besuch von Dr. Dieter Grasedieck am Berufskolleg der Stadt Bottrop sprachen die angehenden Abiturientinnen der Stiftung ihren Dank für die finanzielle Unterstützung aus, ohne die der Auslandsaufenthalt für sie nicht möglich gewesen wäre. In ihren Berichten wurde deutlich, wie vielfältig die Erfahrungen, die die Schülerinnen machen durften, waren. Während Julia und Paulina beim Sightseeing auf Malta der Sonne mit einem Eis in der Hand, aber ohne Sonnenbrand widerstanden, schätzten Katharina, Lisa und Sophia ihren Regenschirm als Begleiter auf dem Weg zur Arbeit und bei ihren Ausflügen zu kulturellen Highlights in Irland.

Aber auch die beruflichen Erfahrungen hätten unterschiedlicher nicht sein können. Die Praktika in Irland vermittelten Einblick in Tierpflege, Gesundheitsmanagement für die Organisation von Altenpflege oder die Herausforderungen der Arbeit in einer Praxis. Das Praktikum in Malta führte in einen Kindergarten, in dem Erzieher*innen und Kinder aus den verschiedensten Ländern zusammenkommen, sodass die Praktikantinnen aus Deutschland sich schnell integrierten und ihre Aufgaben problemlos erfüllten. Vier Wochen Englisch zu sprechen war für alle eine besondere und gemeinsame Erfahrung.

Neben der beruflichen Erfahrung auch die Fremdsprachenkenntnisse zu stärken ist Ziel der Auslandspraktika, die das Team Europa am Berufskolleg Bottrop für Schüler*innen zahlreicher Bildungsgänge organisiert. Auch Nina Pöppelmann – Bildungsgangleiterin des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit – war begeistert: „Es ist sehr schön, dass auch die Schüler*innen des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit – dank der Unterstützung der Grasedieck Stiftung – die Möglichkeit haben, wertvolle Praktikumserfahrungen im Ausland zu sammeln. Durch das Praktikum wird das interkulturelle Bewusstsein der angehenden Abiturienten gefördert, was sowohl im persönlichen Leben als auch im zukünftigen Arbeitsalltag sehr wertvoll ist. Ich freue mich, dass wir auch im kommenden Schuljahr einige Schüler*innen aus diesem Bildungsgang wieder unterstützen können.“

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