1G-Schüler führen Tierschutzprojekt an der Paulschule durch

Aus Interesse an der Fridays for future-Bewegung und allgemein am Thema Umweltschutz entschloss sich die 1G18B im Fach Projektmanagement, ein paar dieser Gedanken in die Grundschule zu tragen. In Absprache mit den Grundschullehrerinnen entschied man sich, die Themen Haustierhaltung und Artenschutz in den Fokus zu nehmen. So wurde von einer Gruppe Kontakt zum örtlichen Tierheim aufgenommen. Über diesen Weg konnte eine Mitarbeiterin des Tierheims gewonnen werden, die sich bereit erklärte, das Projekt um eine Informationsrunde zum Thema „Wie leben Tiere im Tierheim?“ zu bereichern. Eine weitere Gruppe plante eine Spendenaktion für ebendieses Tierheim, die sie während des Schulfestes der Grundschule durchführte. Die restlichen Schülerinnen und Schüler fühlten sich berufen, Unterricht für die Kinder vorzubereiten. So wurden Spiele gebastelt, Arbeitsblätter vorbereitet und der richtige Einstieg in den Unterricht geprobt.

Am 27. / 28. Mai  war es dann soweit: Die 1G-Schülerinnen und Schüler besuchten die 2. Klassen der Bottroper Paulschule. Während in einer Klasse ein reges Gespräch zwischen der Tierheimmitarbeiterin und den kleinen Tierfreunden entbrannte, dachte die Parallelklasse bereits darüber nach, welche Bedürfnisse Haustiere wie Meerschweinchen, Katze und Co haben. Es stellte sich heraus, dass hier schon ein enormes Wissen und großes Interesse vorhanden war. Spontan entschied man sich nach einer ersten Arbeitsphase, den Unterricht auf den Schulhof zu verlegen. Dort jagten schließlich kleine Katzen große Mäuse, junge Hunde jagten Bällen hinterher und Hamster versteckten sich vor Raubvögeln und anderen Feinde. Wer mehr Spaß hatte, die 1G18B oder die Zweitklässler bleibt an dieser Stelle offen.

Kay de Bernardo zieht ein positives Resümee aus dem Projekt: „Es war zwar eine Menge Arbeit, doch zum Schluss hat es sich gelohnt.“ Die Ansicht ihres Klassenkameraden teilt auch Franka Becker, die hinzufügt:“ Ich war am Anfang schon ziemlich nervös, dass so viele Kinderaugen auf uns gerichtet waren. Aber es war einfach toll, dass die Kinder so wissbegierig waren und toll mitmachten. Am meisten hat mich folgende Aussage eines Jungen beeindruckt: „Tiere haben auch Gefühle. Deswegen sollten sie geschützt werden.“

Auch Projektmanagementlehrerin Sandra Köster blickt positiv auf das Projekt zurück. „Zu sehen, mit wieviel Freude und Engagement die Schülerinnen und Schüler in der Vorbereitung aber vor allem in den Klassen gemeinsam mit den Kindern gearbeitet haben, zeigt, wie sehr Unterricht durch solche Aktionen bereichert werden kann. Daher möchte ich mich an dieser Stelle bei den Klassenlehrerinnen der Paulschule bedanken, die uns den Besuch und dieses besondere Lernen ermöglicht haben.

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