Erweiterte Schulleitung erkundet Rumänien als Kooperationsstandort

Elf Mitglieder der erweiterten Schulleitung des Berufskollegs verbrachten einen 5-tägigen Lernaufenthalt für Bildungspersonal im Rahmen von Erasmus+, speziell des BKB-Programms CuWoLa (Culture, Work and Language Experience through Mobility in Europe), in Cluj-Napoca, Rumänien. 

Cluj-Napoca (zu deutsch: Klausenburg) ist mit über 324.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Rumäniens und Hauptstadt des Kreises Cluj in Siebenbürgen. „Ziel des Aufenthalts der BKB-Delegation war es, durch kollegialen Austausch mit Lehrenden an Universitäten und die Kooperation mit international tätigen Betrieben Partner zu gewinnen, um als Europaschule Optionen im Ausland aufzuzeigen und auch das Angebot für Auslandspraktika ausbauen zu können“, erläutert BKB-Europabeauftragte Astrid Hildenbrand, die für die Organisation der Reise verantwortlich zeichnete. 

So besuchte der Tross zunächst E.ON Business Services SRL, wo der gebürtige Essener Ulrich Henrik Haastert, Managing Director, den Unternehmensstandort vorstellte und durch folgende Programmpunkte führte: „Meeting with TOP Talents“, „Introduction to Operational Excellence“ und „Digital Colleagues“.  Bei letzterem handelt es sich um Roboter, die repetitive Arbeiten ausführen, um Mitarbeitern Zeit für wichtigere Tätigkeiten zu ermöglichen. EBS Cluj vermittelte dem Schulleitungsteam zahlreiche Anregungen und bietet zudem attraktive Praktikumsplätze für BKB-Schüler aus dem Bereich Wirtschaft und Verwaltung an. 

Das Unternehmen Robert Bosch SRL stand am zweiten Tag auf der Agenda. Hier erhielten die Pädagogen Einblicke in Produktion und Ausbildung. Besonders interessant sei das Unternehmen für Auszubildende des Bereichs Automatisierungstechnik. 

In der Fakultät FSEGA der Universitatea Babes Bolyai kam es zum Informationsaustausch zu Studienangeboten, Studienrahmenangeboten und Anforderungen sowie Kooperationsmöglichkeiten. Außerdem konnte der Kontakt zur medizinischen Fakultät durch Prof. PhD Mihaela Dragan hergestellt werden. „Wir werden den Kontakt zur Universität Iuliu Hatieganu, Cluj-Napoca, wo man Humanmedizin, Zahnmedizin und Pharmazie studieren kann, weiter verfolgen. Das ist insbesondere für Schüler des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit interessant, da Cluj ein vielfältiges studentisches Leben als auch kulturell einiges zu bieten hat. Denkbar ist, dass unsere Schüler im Rahmen eines Praktikums in der Q1 erste Kontakte zur medizinischen Fakultät knüpfen“, so Anna Dosoruth-Lück, Bereichsleiterin Soziales und Gesundheit. 

Genügend Zeit blieb natürlich auch zum Kennenlernen der Umgebung und des vielfältigen kulturellen Lebens. Ein Ausflug ins Gebirge Tureni Gorges inklusive Klettertour am Wasser entwickelte sich ob des anspruchsvollen Geländes ungeplant als hervorragende Teambuilding-Maßnahme für die ESL-Runde. 

„Cluj ist eine moderne Stadt mit Industrie und Universitäten und bietet unseren Schülern sehr gute Möglichkeiten, Erfahrungen im Ausland bei zwei deutschen Großunternehmen und in Vorlesungen an der Uni in BWL, Informatik oder Medizin zu sammeln. Beeindruckend fand ich die gut entwickelte, saubere Stadt mit vielen jungen Menschen sowie die offene Lebensart mit vielen Treffpunkten wie Cafés und Restaurants“, resümierte Schulleiter Guido Tewes. 

Die Teilnehmer des Lernaufenthalts: Guido Tewes, Rolf Briele, Anna Dosoruth-Lück, Michael Erz, Astrid Hildenbrand, Marion Knuth, Uta Schnelling, Anja Schweer, Magdalene Siebert, Dr. Jens Wiggers und Thomas Zagolla.

zurück zu den aktuellen Nachrichten