Projektwoche des Beruflichen Gymnasiums zur Berufswahlorientierung

Über 80 Schüler des Beruflichen Gymnasiums nutzten die letzten Schultage vor den Ferien, um sich mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen.

Am ersten Tag der Projektwoche wurde deutlich, dass einige zukünftige Abiturienten genau wissen, was sie später beruflich machen möchten und deshalb auch einen der drei möglichen Schwerpunkte Gesundheit, Informatik oder Wirtschaft gewählt hatten. Während Julina gerne als Operationstechnische Assistentin arbeiten möchte, strebt Caner ein Informatikstudium an und Fridjof möchte als Bankkaufmann durchstarten. Einige der Anwesenden waren sich aber noch gar nicht sicher, was sie später machen möchten. „Insbesondere für diese Schülerinnen und Schüler ist die Auseinandersetzung mit möglichen Perspektiven wichtig“, führt Tina Krämer an, die gemeinsam mit Steffi Krolik und Nina Pöppelmann die Berufswahlorientierung für das Berufliche Gymnasium organisiert und durchführt.  Zudem formulierten die Schülerinnen und Schüler ihre Erwartungen an einen guten Beruf und verglichen diese mit unterschiedlichen Berufsbildern. Verschiedene Berufsbilder waren auch Thema bei den folgenden Betriebsbesichtigungen.

Am Freitag, 05.07.19, und am Montag, 08.07.19, besuchten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Unternehmen aus Bottrop und Umgebung. Für alle zukünftigen Zahlenjongleure öffnete die Vereinte Volksbank eG in Bottrop zwar nicht die Tresortür, aber sämtliche Bürotüren unterschiedlichster Abteilungen. Im Gespräch mit den Bänkern wurde den Schülern schnell klar, dass die Volksbank als Arbeitgeber viele Möglichkeiten bietet und die Arbeit dort gar nicht so trocken ist, wie man vielleicht denkt. Das Sanitätshaus Steinberg gewährte der BKB-Delegation einen Einblick in die orthopädische Werkstatt und bei Rockwool in Gladbeck wurden die Jugendlichen mit Warnwesten und Helmen durch die Produktionsstätten geführt. In der Konzernzentrale von Thyssenkrupp in Essen wurde den Elftklässlern ein imposanter Eindruck geboten. Lea aus der 1W18 möchte ihr Praktikum auf jeden Fall dort machen. „Der Vortrag über das Unternehmen hat mir sehr gut gefallen und ich habe das Gefühl, dass ich auch als Praktikantin mit offenen Armen empfangen werde und mir Vertrauen geschenkt wird.“

Die Uniklinik Essen präsentierte sich wie eine kleine Stadt, durch die interessierte Schüler nach einem Vortrag in der Pflegschule von zwei Auszubildenden geführt wurden. Sie berichteten über ihre persönlichen Erfahrungen während der Ausbildung, erläuterten die verschiedenen Einsatzgebiete als Gesundheits- und Krankenpfleger und mögliche Weiterbildungen. Finja aus der 1G18B bewertete den Vortrag von Schüler zu Schüler durchweg positiv. „Die Vielfalt, die an der Uniklinik geboten wird, hat mich sehr angesprochen. Ich kann mir sehr gut vorstellen eine Ausbildung in der Kinderklinik zu absolvieren.“ Auch Lehrerin Nina Pöppelmann war angetan von den unterschiedlichen Möglichkeiten, die die Uniklinik als Ausbildungsbetrieb oder Arbeitgeber nach einem Studium bietet.

Am letzten Tag der Projektwoche stellten die Schüler die Unternehmen im Rahmen einer Präsentation vor und berichteten von verschiedenen Anschlussmöglichkeiten, die ihnen aufgezeigt wurden. Das abschließende Fazit der diesjährigen Berufswahlorientierung fiel positiv aus und Steffi Krolik resümierte: „Die Berufswahlorientierung in der Jahrgangsstufe 11 ist ein wichtiger Baustein für die anstehende Entscheidungsfindung der Abiturienten. Es ist uns sehr wichtig, die Schülerinnen und Schüler hierbei zu unterstützen. Abschließend danken wir den Unternehmen für die interessanten und vielfältigen Einblicke.“

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