Im Schatten des Stahlwerks – 1I/1W-Methodenworkshop in Duisburg

Anders als die neuen Unterstufen des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit, die das schöne Haltern am See im Rahmen ihres Methodenseminars unsicher machen durften, ging es für die „Frischlinge“ der 1I19A (Berufliches Gymnasium Informatik) und der 1W19A (Berufliches Gymnasium Wirtschaft) in das stählerne Herz des Ruhrgebiets. Ziel der ereignis- und erlebnisreichen drei Tage in der Jugendherberge im Duisburger Landschaftspark Nord war die Verbesserung der Medien- und Präsentationskompetenz.

Während am ersten Tag eher die theoretischen Grundlagen, wie die Vor- und Nachteile einzelner Präsentationstechniken, den Schwerpunkt bildeten, stand der zweite Tag ganz im Zeichen der praktischen Anwendung. „Bei der Erstellung von Fernsehsendungen zum Thema BKB in Europa können unsere Schülerinnen und Schüler ihrer Kreativität freien Lauf lassen und das Erlernte sofort ausprobieren“, so Marion Knuth und Bernd Winkel, die die Klassen von Lehrerseite unterstützten.

Was vor allem beeindruckte, war die Symbiose und das gute Teamwork innerhalb der Gruppen. „Wir ITAs haben die einzelnen Videobeiträge zusammengeschnitten, Intros erstellt und uns um die Koordination gekümmert. Währenddessen haben sich vor allem die Schüler der 1W in die alten Industrieanlagen begeben, um Beiträge zu Sport, Mode oder Industriekultur zu entwickeln und zu filmen“, beschreibt Florian Kuhn aus der 1I19A die selbst erdachte Arbeitsteilung.

Am Abend konnten sich daher alle Beiträge sehen lassen und erhielten Lob und konstruktive Verbesserungsvorschläge. Dass ganz nebenbei das Klassenklima sowie die Schüler-Lehrer-Kommunikation intensiviert wurde, war ein toller Zusatzeffekt, den 1W-Bildungsgangsleiter Stefan Weyers freudig registrierte: „Gutes Wetter, wunderbare Stimmung und ein großer Lerneffekt. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr – dann mit allen Klassen des Beruflichen Gymnasiums!“

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