Büromanager werden zu Teeliebhabern

Im Rahmen des Lernfeldes „Marketing“ führte die Klasse BM18A mit ihren Lehrerinnen Magdalene Siebert und Sandra Köster eine Betriebsbesichtigung des Unternehmens Teekanne in Düsseldorf durch. Dabei erhielten sie allgemeine Einblicke in die Fertigungsprozesse, konnten aber auch vieles über die Unternehmensphilosophie erfahren.

Zu Beginn der Veranstaltung  begrüßte man die angehenden Kaufleute mit einem informativen Film über die Unternehmensgeschichte, der bei einem Tässchen Tee und leckerem Gebäck betrachtet werden konnte. Nach der multimedialen Vorstellung gab es eine Verkostung verschiedener Teesorten, die allesamt den Geschmack der Gruppe trafen. Spitzenreiter im Geschmackstest war dabei die süße Variante des türkischen Apfeltees. Aber nicht nur die Geschmacksknospen wurden angeregt, auch der Informationsgehalt kam an dieser Stelle nicht zu kurz. So hatte die Gruppe die Gelegenheit, einiges über die Teeproduktion, deren Anbauländer und vor allem die strengen Qualitätsstandards des Unternehmens zu erfahren. Wenn also der ein oder Schüler fortan bei Sri Lanka nicht mehr an weiße Traumstrände, sondern an die Fermentation von Grüntee denkt, ist dies der Auskunftsbereitschaft der freundlichen Mitarbeiterin geschuldet.

Bei der anschließenden Vorführung der vollautomatischen Teebeutelpackmaschine und der Besichtigung der Produktionshalle staunte die Gruppe nicht schlecht über die Vielfalt der Sorten und die Geschwindigkeit, in der zunächst die Beutel und dann die kompletten Pakete über das Band liefen. 400 Beutel pro Minute, bis zu 27 Sorten gleichzeitig, eine Lagerumschlagshäufigkeit von ca. 6 Wochen  waren nur einige der Fakten, die die Büromanager auf ihrem Beobachtungsbogen notierten. Erfreut zeigte man sich zudem über den Nachhaltigkeitsgedanken des Unternehmens: Klimaneutralität noch im Jahr 2020, eigene Stromeinspeisung in das Netz Düsseldorfs, Biosiegel um nur ausgewählt Aspekte zu nennen.

All diese Informationen führten schließlich dazu, dass der angegliederte Werksverkauf des Unternehmens an diesem Tag ein starkes Umsatzplus zu verzeichnen hatte.

„Der Teekonsum in meinem Ausbildungsbetrieb hat dank meiner Mitbringsel aus dem Werksverkauf definitiv zugenommen“, so Neu-Teeliebhaber Max Kluske abschließend.

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