Heike Mölders – Die Schnittstelle im BKB-Sekretariat

Mit rund 2000 Schülerinnen und Schülern, über 130 Lehrkräften und vielen weiteren Mitarbeitern ist das Berufskolleg der Stadt Bottrop eine kleine Stadt. Alle Menschen haben ihre ganz eigenen Geschichten. Manche davon werden im Rahmen besonderer Anlässe in der neuen Reihe der BKB-Homepage „Köpfe des BKB“ in unregelmäßigen Abständen näher vorgestellt. Heute an der Reihe ist Heike Mölders, die durch ihre Tätigkeit im BKB-Sekretariat nicht nur die Eigenheiten der Schulleitung bestens kennen gelernt hat.

Ein Termin mit Heike Mölders beginnt in der Regel immer mit einem Lachen. Meistens sogar mit mehr als einem Lachen, denn die gebürtige Krefelderin ist durchaus das, was man eine rheinische Frohnatur nennt. Offen, kommunikativ, humorvoll. „Wäre ich anders, könnte ich nicht so entspannt und zugleich konzentriert hier arbeiten", sagt sie augenzwinkernd mit Blick auf die Bürotür von Schulleiter Guido Tewes. Denn genau davor arbeitet Mölders als Assistenz der Schulleitung am Berufskolleg der Stadt Bottrop. Sie ist die Schnittstelle von Kollegium und Schulleiterduo, von Schulträger und Schulmitarbeitern, von Behörden, Bauhof und Bestellungen.

Dabei wollte Heike Mölders ursprünglich eigentlich gar nicht ins Bildungswesen. „Als Kind bin ich nie gerne zur Schule gegangen. Mittlerweile ist das Gott sei Dank anders“, erklärt sie, natürlich, mit einem Lachen, ehe sie von ihrem beruflichen Werdegang zu berichten beginnt: „Anfang der 80er-Jahre habe ich bei der Firma B-B-Transporte eine Ausbildung zur Speditionskauffrau gemacht.“ Danach ging es für die 1963 geborene Mölders in die Süßwarenfabrik „Nappo Dr. Helle“, ehe die durchaus gewollte Rückkehr in die Schule erfolgte. Am Krefelder Berufskolleg „Kaufmannsschule“ lernte sie die vielfältigen Verwaltungsaufgaben kennen und auch die ein oder andere Angewohnheit der damaligen Schulleitung. „Im Vergleich zu meiner früheren Schule ist das Arbeiten mit unserem BKB-Schulleiter-Duo aber deutlich entspannter“, so Mölders, die vor allem Unterschiede im Temperament bei ihren jetzigen Vorgesetzten festgestellt hat: „Der eine ist eher impulsiv, der andere eher ruhig. Wer womit gemeint ist, ich weiß es nicht…“, erzählt sie mit einem Augenzwinkern.

Was sie aber genau weiß, ist das Datum ihres ersten Arbeitstages („Es war der 01.05.2008.“) in Bottrop, einem Ort, an den sie ihre zweite Hochzeit verschlug. Ob ihr der erste Mai auch in Erinnerung blieb, weil Bayern München, Lieblingsverein des Schulleiters mit 0:4 bei Zenit St. Petersburg verlor, obliegt der Spekulation. Auf jeden Fall hatte die dadurch sicherlich gedrückte Stimmung von Guido Tewes keinen Einfluss auf die bis heute harmonische Zusammenarbeit, die Mölders mit einem einfachen, aber kraftvollen „Schön“ beschreibt. Als Assistenz der Schulleitung übernimmt Mölders unter anderem die Koordinierung jeglicher Termine, betreut die Anliegen des Kollegiums und plant die Belegung des Lichthofs durch Organisationen, Messen und Parteien. „Natürlich bin ich auch ein Prellbock für Schüleranliegen. Nicht jeder Wunsch kann schließlich an die Schulleitung herangetragen werden“, schließt Mölders die Zusammenfassung ihrer Aufgabengebiete.

  

Abseits der vielfältigen Schularbeit lebt die passionierte Hobbygärtnerin mit ihrem Ehemann und ihrer französischen Bulldogge in einem  Haus in Oberhausen-Sterkrade. „Die Arbeit im Garten entspannt enorm, aber auch gegen das Lesen eines guten Buches auf der heimischen Liege habe ich nichts einzuwenden“, so Mölders. Etwas aktiver geht es für sie dann im Urlaub zu: „Wandern in und um Oberstdorf herum machen wir besonders gern. Aber auch an der Mosel gibt es schöne Wanderrouten.“ Wenn es in die Ferne geht, nutzt Mölders gerne das Bike, vorzugsweise auf Mallorca. Geruhsamer, dafür nicht weniger spannend gestaltet sich ihre „Arbeit“ als Oma zweier Enkelkinder. „Krabbeln, Vorlesen und Spielen machen riesigen Spaß. Dabei zuzusehen, wie die Kleinen jeden Tag dazulernen, ist eine große Freude“, erzählt sie mit einem Strahlen in den Augen.

Wie lange Heike Mölders noch am BKB bleibt, ehe sie in Rente geht, ist noch nicht final geklärt, aber sie erklärt lachend: „Ein paar Jahre wird mich die Schulleitung noch ertragen müssen.“ Worte, die das Duo Tewes/Wiegert bestimmt gerne hört. Nach ihrer Zeit im Schuldienst möchte Mölders, wie sie sagt, „das Leben genießen“. Reisen, gutes Essen, wobei dabei die Palette von Kritharaki bis Kartoffelsuppe reicht, und Familienzeit an der frischen Luft – all das wünscht sie sich für ihr Leben in zehn oder auch zwanzig Jahren. Wir wünschen dafür provisorisch schon einmal „Alles Gute“, aber sind froh, dass Heike Mölders noch einige Zeit die Schnittstelle des BKB ist.

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