Auf den Spuren unserer Schüler - BKB-Lehrer radeln durch Bottrop

Frei nach Ernest Hemmingway lässt sich sagen: „Beim Radfahren lernt man [eine Stadt] am besten kennen, weil man Hügel empor schwitzt und sie dann hinuntersaust.“ Ob die 18 Lehrkräfte, Referendare und Schulsozialarbeiter Mitte September wirklich die Bottroper Berge mit Vollgas hinabfuhren, lässt sich auch nach intensiver Recherche nicht beantworten, aber eines ist sicher: Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen 34 Grad machte die Fahrradtour durch die Heimat der BKB-Schülerschaft vor allem Spaß und war gleichzeitig für die meisten die wohl sportlichste Fortbildung ihrer Lehrerkarriere.

„Neben dem gemeinsamen Radfahren lag der Fokus auf der Erkundung von Treffpunkten, Sportanlagen, etc. unserer Schülerinnen und Schüler, um sie und ihre Verhaltensweisen und Gedankengänge besser zu verstehen. Denn Verständnis sorgt für eine gute Beziehung, die dem Unterricht nur zuträglich sein kann“, erläutern Marion Knuth, Leiterin des Unterrichtsentwicklungsteams, und Mario Papierok, Schulsozialarbeiter, den Leitgedanken dieser Fortbildung mit Fortbewegung. Nach einer kurzen Fragerunde über die geschichtlichen und kulturellen Besonderheiten Bottrops ging es auf die große Erkundungstour. „Welheimer Mark, Ebel, warmer und kalter Eigen waren mir als Gladbeckerin bisher kein Begriff", so Lehrerin Pia Kreyerhoff, die sich im Anschluss an die Tour hochzufrieden zeigte: „Ein Dank gilt Mario Papierok für die tolle Planung der Fahrradrunde. Beim Sport sein Wissen über das Umfeld des eigenen Arbeitsplatzes zu erweitern ist eine wunderbare Sache.“

Papierok selbst holte sich bei diversen Stopps der ca. 25 Kilometer langen Runde Unterstützung von Experten vor Ort. „Sicherlich kenne ich Bottrop sehr gut, aber an manchen Ecken bin auch ich nur gebannter Zuhörer. Da erweitert sich mein Nähkästchen ungemein“, so Papierok schmunzelnd. Netter Nebeneffekt der Tour war zudem, dass sich bei dem ein oder anderen Kollegen auch sportlich eine Horizonterweiterung ergab. So resümierte E-Bike-Fahrer Markus Heimann lachend: „Es war eine ganz neue Erfahrung, ohne Motor Fahrrad zu fahren…“

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