Multimediales Präsentationskaraoke – Methodentage im Beruflichen Gymnasium

Die Zuschauer fesseln, spannend vortragen, selbstbewusst wirken, das Thema reduzieren, neugierig machen, medial sinnvoll unterstützen – dies sind nur einige Anforderungen, die heutzutage an moderne Präsentationen gestellt werden. Denn: Nicht nur in der Schule, sondern vor allem in Bewerbungsverfahren, im Beruf oder im Studium kommt man nicht mehr um solides Präsentationshandwerk herum, um Produkte, Themen, Lösungen oder auch sich selbst einer Öffentlichkeit vorzustellen. Seit langer Zeit legt daher das Berufliche Gymnasium am Berufskolleg der Stadt Bottrop viel Wert auf seine „Methodentage“ zu Beginn der Einführungsphase. Auch wenn in diesem Jahr, wie man leider sagen muss, coronabedingt eine dreitägige Fahrt ausfallen musste, entwickelten die Jahrgangsstufenleiter der Fachrichtungen Gesundheit, Informatik und Wirtschaft/Verwaltung unter Federführung von Martin Henke und Claudia Bergmann einen zweitägigen schulinternen Workshop auf Basis des „Jugend präsentiert“-Konzeptes.

„,Jugend präsentiert´ ist ein bundesweiter Wettbewerb, an dem Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland teilnehmen können, um im Bundesfinale in Berlin dabei sein zu können. Darauf kam es uns aber in diesem Workshop nicht an, denn wir wollten die tollen Bausteine des Konzeptes nutzen, um die Präsentations- und Medienkompetenz unserer Klassen zu stärken“, erläutert Martin Henke, Bildungsgangleiter im Bereich Informatik und offizieller Multiplikator des „Jugend präsentiert“-Konzeptes, die Idee der „neuen“ Methodentage. So standen während der zwei Tage vielfältige Module auf dem Programm, bei denen es bspw. darum ging, die Bedeutung einer zielgruppenadäquaten Ansprache zu verstehen oder auch die Bedeutung eines gelungenen, weil Interesse weckenden Einstiegs in eine Präsentation zu erkennen. „Zusätzlich haben wir auch darauf geachtet, bereits Vorhandenes aufzufrischen. Die Regeln der Plakat- oder PowerPoint-Gestaltung geraten leicht in den Hintergrund, müssen aber unbedingt beachtet werden, wenn ein maximaler Effekt dieser medialen Unterstützungen garantiert sein soll“, erklärt 1W20A-Klassenlehrer Stefan Weyers.

Auch die Schülerinnen und Schüler der drei Gymnasial-Klassen zeigten sich begeistert: „Es hat Spaß gemacht, beim Multimedia-Karaoke oder bei der Körpersprachenachterbahn spontan zu sein. Das hat uns viel Selbstvertrauen für zukünftige Präsentationen gegeben“, waren sich 1G20A-Schüler Eric Wegner und seine Klassenkameradin Lena Pütz einig. Ihre Jahrgangsstufenleiterin Nina Pöppelmann zeigte sich nach Abschluss des zweitägigen Programms sehr zufrieden: „Alle haben super mitgezogen, sind toll aus sich herausgegangen und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Ein Dank gilt zudem allen Kolleginnen und Kollegen, die mitgeholfen haben. Besonders hervorheben möchten wir aber das BKB-Küchenteam um Joachim Riedel, das uns mit Currywurst und Folienkartoffel bestens verpflegt hat.“

zurück zu den aktuellen Nachrichten