„I have a dream“ – Das Leben eines der bedeutendsten Menschenrechtsaktivisten auf der BKB-Theaterbühne

900 Zuschauer sahen sich das Theaterstück „Life and Death of Martin Luther King“ im Lichthof des Berufskollegs an, das die American Drama Group gleich zweimal in Folge eindrucksvoll aufführte. Neben allen Schülern der FHR und AHR vermittelnden Bildungsgänge konnten auch 120 Schüler externer Schulen begrüßt werden.

Anna Dosoruth, gemeinsam mit Cornelia Wolf und Beatrix Wessel verantwortlich für die Theaterreihe am BKB: „Wir möchten Schülern das Medium Theater näherbringen. Bei der thematischen Auswahl der Dramen achten wir auf den Einklang mit unseren Richtlinien sowie einen hohen allgemeinbildenden Charakter. Um das in Originalsprache aufgeführte Stück für alle Schüler verständlich zu machen, empfehlen wir eine Vorbereitung im Englischunterricht und stellen den Englischlehrern Materialien zur Verfügung.“

Alle technischen Vorbereitungen übernahm dann komplett selbständig die Technik-AG mit den Schülern Leon Scharlemann, Simon Tewes, Florian Brokamp, Benjamin Boll, Luca Ziermann und Fabian Kubon, die schon bei vorangegangenen Veranstaltungen wie der Schuljahresabschlussfeier für reibungslose Ton- und Lichttechnik sorgten.

Bei vielen Schülern kommt das Stück sehr gut an. Dosoruth befragte im Englischunterricht die Schüler der Klasse 2E14A. Gerrit Heiermann äußerte sich sehr begeistert, speziell über die berühmte Rede und die Leistung der Schauspieler: "I enjoyed the famous 'I have a dream-speech' the most. I think it is the most famous thing about Martin Luther King and the actor performed it really well so it was great to watch."

Auch Mitschüler Tim Endt gefiel die Aufführung, wenn er auch einige Zeit benötigte, bis er sich an den Südstaaten-Akzent gewöhnt hat: "At the beginning it was difficult to understand because of their accent, but after 10-15 minutes I started to understand it better and I really liked it."

Philipp Papierock, selbst Mitglied einer Theatergruppe, empfiehlt jedoch nur Schüler in die Vorstellungen zu lassen, die wirkliches Interesse haben, um Störungen zu vermeiden: "I don't think it is a good idea to force students to watch the play. The ones who weren't interested disturbed those students who were really interested. I am a member of a theatre group myself. So I know what it is like for the actors when people aren't listening."

Überlegungen, Schülern der FHR-Bildungsgänge in der Unterstufe zunächst ein deutschsprachiges Theaterstück zu zeigen, um eine Überforderung zu vermeiden, entgegnete Fabian Russo aus der 2I14B empört: „Wieso? Das war doch cool!“ Die meisten seiner Mitschüler stimmten ihm zu: „Wir möchten auch im nächsten Schuljahr ein englischsprachiges Stück.“

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