„Die Räuber“ von Schiller: Ein Klassiker, der auch immer wieder im schulischen Lehrplan auftaucht. Die Gesundheitsgymnasiasten der 1G24A durften sich in diesem Schuljahr mit dem Drama auseinandersetzen und freuten sich, dass das Stück zeitgleich im Theater Oberhausen inszeniert wird.

Schillers Erstlingswerk löste bei seiner Uraufführung am Nationaltheater Mannheim im Jahr 1782 einen handfesten Skandal aus und hat bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Liebe, Macht, Intrigen und Radikalisierung als zentrale Themen rund um den Konflikt zwischen den beiden Brüdern Karl und Franz. Der Besuch bot die Gelegenheit, Textverständnis und die Wahrnehmung dramaturgischer Gestaltungsmittel zu schärfen und den Stoff als aktuelle Diskussionsbasis zu begreifen. Die Schülerinnen und Schüler verfolgten gemeinsam mit Klassenlehrer Dr. Markus Loeven und Deutschlehrerin Nina Pöppelmann die spannende Vorstellung und waren sich am Ende einig: „Durch das Theaterstück und unser Vorwissen aus dem Unterricht haben wir die Handlung viel klarer verstanden: Die Räuber zeigen, wie Freiheit, Verantwortung und Gerechtigkeit miteinander ringen.“ Ein schöner Abend, der mit einer offenen Frage endete: Warum trägt Franz am Ende des Stücks ein rotes Kleid? „Das werden wir wohl in der nächsten Deutschstunde herausfinden müssen“, so Pöppelmann.

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