Jeweils anderthalb Schultage lang, insgesamt 12 Unterrichtseinheiten, setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4W22A und B mit dem Thema Verschwörungstheorien und Fake News auseinander. Unterstützt wurde das Pädagogentrio Jenny Rose, Helmut Konrad und Dr. Ulrike Ufer vom Projektveranstalter „aktuelles forum“ und deren Referent Marius Preisinger.

IMG 6015„Es wurden theoretische Grundlagen wie Merkmale und Arten von Verschwörungstheorien erarbeitet und erläutert, wie man Fake News und Satire voneinander abgrenzt oder was unter Clickbaits und Urban Legends zu verstehen ist“, fasst Dr. Ulrike Ufer grob zusammen. Aber auch spielerische Herangehensweisen wurden eingesetzt, um Aufklärungsarbeit zu leisten.

So haben die Beteiligten bei dem Spiel „Die Werwölfe von Düsterwald“ unterhaltsam erkannt, wie schnell man Opfer einer Verschwörung wird oder auch wie leicht man sich von gut gemachten „Fake News“ täuschen lässt. „Nach diesem Projekt glaube ich ohne weiteres nichts mehr, was ich im Internet finde“, meint Chantal aus der 4W22A. Und auch Phil aus der Parallelklasse glaubt: „Das Projekt hat uns allen in Sachen politische Bildung sehr weitergeholfen, das war echt cool.“

IMG 6019Beim bekannten Spiel „2 Wahrheiten, 1 Lüge“ ging es ebenfalls um das Erkennen von gelogenen Geschichten. „In der 4W22B ist es uns Lehrern gelungen, die Schüler hinters Licht zu führen - unsere Lüge wurde nicht erkannt. Unser Fazit: Jede gute Lüge enthält immer einen Kern Wahrheit, das macht sie schwer zu enttarnen“, so Ufer.

Im Verlauf des Projekts recherchierten die Schülerinnen und Schüler zu gängigen Verschwörungstheorien im Internet und überprüften News aus sozialen Netzwerken auf ihren Wahrheitsgehalt. „Ich fand die zwei Tage megaschön und spannend und ich habe viele neue Sachen gelernt. Ich werde auch in Zukunft mehr über Verschwörungstheorien recherchieren“, sagt Kai abschließend. Besonders die Politiklehrerin Dr. Ulrike Ufer und ihren Kolleginnen und Kollegen freut das enorm.

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