Prüfungsmarathon am Berufskolleg

Im Mai beginnt am Berufskolleg der Stadt Bottrop regelmäßig die Prüfungsphase. Abiturienten, Fachabiturienten und viele mehr absolvieren die schriftlichen und mündlichen Aufgaben meist mit einer Mischung aus Nervosität und Vorfreude. Doch neben den schulischen Prüfungen finden am BKB auch alljährlich hunderte Kammerprüfungen in den kaufmännischen und medizinischen Ausbildungsberufen statt, seien es schriftliche IHK-Prüfungen im Groß- und Außenhandel oder fallbezogene Fachgespräche bei den medizinischen Fachangestellten.

Aktuell im Juni geben sich die Prüfungsausschüsse die sprichwörtliche Klinke in die Hand. Beispielhaft tagte der Ausschuss „MA001 Lebensmittel Bottrop/ Gladbeck“ fünf Tage lang im Raum C204 und prüfte 65 angehende Verkäuferinnen und Verkäufer sowie zukünftige Kaufleute im Einzelhandel auf Herz und Nieren bzw., anders formuliert, auf Beratungskompetenz und Warenkenntnis. Der Ausschussvorsitzende Klaus Lohmann (links im Bild mit Schülerin Gizem Sencan und den Prüferinnen Kathrin Gödecke und Katrin Linden) resümierte zufrieden: „Wir haben viele richtig gute Prüfungsgespräche erlebt. In Anbetracht der Gesamtsituation und der schwierigen Vorbereitung in Betrieb und Schule ist das eine tolle Sache.“

Mit ihm tagten Katrin Linden (LIDL), Kathrin Gödecke (REWE) und Tacettin Senyüz (TOTAL) sowie die BKB-Lehrer Sandra Tavilla und Stefan Weyers. Im Nebenraum, auch am sonnigen Wochenende, wurden 34 angehende MFA auf ihr Fachwissen geprüft. Im Prüfungsausschuss saßen die BKB-Lehrerinnen Friederike Weinhardt, Iris Pesch, Nicole Brell, Conny Zappe und Kerstin Buschfort sowie Facharzt Jürgen Krusenberg und Susanne Hank, die als MFA die Arbeitnehmerposition übernommen hat.

„Im kaufmännischen Bereich können wir insgesamt auf eine Anzahl von über 150 schriftlichen und mündlichen Prüfungen zurückschauen“, stellte abschließend Schulleiter Guido Tewes fest, der ausdrücklich die enge Kooperation zwischen Kammern und Schule lobt: „Nur durch gute Kontakte zwischen Lehrerinnen und Lehrern sowie Arbeitgebern können wir eine bestmögliche Ausbildung gewährleisten!“

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