2K19A-Fotoprojekt „Heilige Orte“ geht unter die Haut

Initiiert und angeleitet von Religionslehrerin Hiltrud Abel und unterstützt durch Medienexperte und Co-Klassenlehrer Jan Lachnicht hat die 2K19A an einem Fotoprojekt des Jugendhaus St. Altfried in Essen-Kettwig teilgenommen. Ihre Aufgabe war es einen Ort, der ihnen besonders wichtig ist, fotografisch in Szene zu setzen.

Hiltrud Abel bereitete das Projekt vor, in dem die Schüler*innen zunächst Musik präsentieren sollten, die sie wirklich berührt. Einige stellten aktuelle Chart-Hits oder ihre Lieblingsrapper vor, anderen geht aber auch die Musik unter die Haut, die die Mutter ihnen früher vorspielte, als sie noch Kinder waren.

Im nächsten Schritt ging es um Dinge, die den Jugendlichen heilig sind. Die Schülerinnen und Schüler erzählten zum Beispiel von einem Brief einer Freundin der Mutter, einer Muschel als Urlaubserinnerung, einem Pferd oder einem Stofftier, an dem noch immer das Herz hängt. Besonders emotional wurde es, als ein Schüler das Fußballtrikot seines Lieblingsfußballvereins präsentierte, das er von seinem Vater geschenkt bekommen hat – eine Woche bevor dieser verstorben ist.

Am abschließenden Projekttag zogen die Schüler*innen schließlich aus, um die für sie ganz besonderen, magischen, heiligen Orte fotografisch festzuhalten. „Das Projekt zeigte, wie gut das Vertrauensverhältnis in dieser Klasse ist. Die Schülerinnen und Schüler hatten den Mut, viel von sich preiszugeben und haben sich gegenseitig aufgefangen“, so das Fazit von Hiltrud Abel.

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