Fachhochschulreife

Berufsfachschule Sozial- und Gesundheitswesen

Ihre Ansprechpartnerin: Anna Dosoruth-Lück
Büro: A 307
a.dosoruth-lueck@bkb.nrw
 

Eingangsvoraussetzungen

  • Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)
  • Interesse an theoretischen Zusammenhängen und praktischen Anforderungen in Berufen des Sozial- und Gesundheitswesens.

Dauer und Umfang des Bildungsgangs

Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Die Fächer finden Sie in der Stundentafel.

Wahlmöglichkeiten

Es besteht die Möglichkeit der Schwerpunktwahl. In der ersten Variante sind die Fächer im berufsbezogenen Bereich Gesundheitswissenschaften und Soziales, in der zweiten Variante Gesundheitswissenschaften und Ernährung wählbar.

In der ersten Variante (profilbildendes Fach Sozial- und Erziehungswissenschaften) wird neben den Gesundheitswissenschaften das Fach Sozial- und Erziehungswissenschaften unterrichtet. Hier werden in 6 Unterrichtsstunden pro Woche wesentliche Informationen rund um die Themen Kommunikation, Erziehung, Familie, Psychologie, Entwicklung (z.B. des Kleinkindes) und Identität vermittelt.

Bei der Wahl der zweiten Variante (profilbildendes Fach: Dienstleistung/Produktion) liegt neben den Gesundheitswissenschaften der Schwerpunkt auf der Ernährung. Hier werden in 6 Unterrichtsstunden pro Woche wesentliche Informationen rund um die Nährstoffe, Nahrungsmittel und Nahrungsmittelverarbeitung in Theorie und Praxis geschult.

Ziele des Bildungsgangs

  • Vermittlung beruflicher Kenntnisse
  • Erweiterte Allgemeinbildung und Studienberechtigung an einer Fachhochschule (Fachhochschulreife -schulischer Teil)
  • Schulbegleitende betriebliche Praktika, zur Erlangung der vollen Fachhochschulreife und damit Verbesserung der Ausbildungschancen in anspruchsvollen Berufen

Erreichbare Qualifikationen und Abschlüsse

Am Ende des Bildungsganges können bei entsprechenden Leistungsnachweisen zwei Prüfungen in folgenden Teilen abgelegt werden:

  1. Erweiterte berufliche Kenntnisse in einem Fach des beruflichen Schwerpunktes
  2. Erwerb der Fachhochschulreife (schulischer Teil) in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch und in einem Fach des beruflichen Schwerpunktes
  3. Für die volle Fachhochschulreife muss ein mindestens halbjähriges gelenktes Praktikum oder eine Berufsausbildung nachgewiesen werden.

Zusätzliche Wahlmöglichkeiten

Die Schule bietet in jedem Jahr verschiedene Fächer im Differenzierungsbereich an.

Chancen nach dem Abschluss des Bildungsgangs

Der erfolgreiche Abschluss der Berufsfachschule als erste Variante (profilbildendes Fach Soziales) verbessert den Einstieg in soziale, pädagogische, pflegerische, therapeutische Berufe oder den Sport– und Fitnessbereich. Mögliche Ausbildungsberufe sind z.B. Gesundheits- und Krankenpfleger*in, Physiotherapeut*in, Logopäde/Logopädin, Ergotherapeut*in, Hebamme, Heilerziehungspfleger*in, oder Erzieher*in. Außerdem wird eine intensive Grundlage geschaffen für die Aufnahme eines Studiums in den Studiengängen Pflegemanagement, Pflegepädagogik, Pflegeökonomie, Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Psychologie, Medizintechnik an einer Hochschule.

Der schulische Teil der zweiten Variante (profilbildendes Fach: Dienstleistung/ Produktion) bereitet neben den o. g. Hochschulstudiengängen im Gesundheitsbereich intensiver auf Hochschulstudiengänge wie Ökotrophologie, Lebensmittelchemie, Lebensmitteltechnologie, Catering und Hospitality Services, Bachelor of Science für Tourismus vor.

Die erworbenen beruflichen Kenntnisse in der Ernährung qualifizieren zusätzlich im besonderen Maße für den Einstieg in eine Berufsausbildung, z.B. Diätassistent*in, Heilpraktiker*in, Köchin/Koch, Hotel- oder Restaurantfachfrau/Fachmann, Ernährungscoach, Berater*in für Sporternährung, Brauer und Mälzer

Nach dem Absolvieren  der Fachhochschulreife (schulischer Teil) ist ein Einstieg in die Q1 (12. Klasse) des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit mit dem Ziel des Erwerbs der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur) möglich.