Brandschutzhelfer-Fortbildung für BKB-Personal

Die Betreuung von über 2.000 Schülerinnen und Schülern muss nicht nur pädagogisch gewährleistet werden. Auch die Sicherheit aller Beteiligten spielt im täglichen Prozess des Lernens und Arbeitens eine große Rolle. Einen wichtigen Teil davon stellt das richtige Verhalten im Fall eines Brandes im Schulgebäude oder auf dem Schulgelände dar. Wie verhält man sich richtig? Was macht man zuerst? Worauf muss man achten? Wen kontaktiert man? Mit der Beantwortung dieser und weiterer Fragen beschäftigten sich nicht nur der stellvertretende Schulleiter des BKB, Klaus Wiegert, sondern auch die vier Lehrer Bernd Böhm, Danny Habedank, Jan Lachnicht und Thomas Zagolla.

Im Rahmen der dreistündigen Veranstaltung, die vom BAD (Berufsgenossenschaftlicher Arbeitsmedizinischer und Sicherheitstechnischer Dienst) angeboten und von einem engagierten Feuerwehrmann durchgeführt wurde, gab es eine gute Mischung aus theoretischen Grundlagen und praktischen Elementen. „Es war wichtig, sich gewisse Grundregeln im Brandfall erneut einzuprägen: Nicht in den Rauch gehen, Ruhe bewahren“, so Wiegert, der zum Ende des Tages noch einen Gasgrill löschen konnte, um so den praktischen Einsatz eines Feuerlöschers zu simulieren. Um die Wichtigkeit des Themas weiter zu betonen, ruft Lehrerratsmitglied Danny Habedank seine Kolleginnen und Kollegen zur Teilnahme zukünftiger Fortbildungen auf: „Wir sind für den Schutz aller verantwortlich. Daher sollten wir als gesamtes Kollegium für den Brandfall gerüstet sein, um richtig zu handeln.“


„Parolen paroli“ – Richtig argumentieren gegen Stammtischsprüche

Bereits im vergangenen Jahr waren Jürgen Albrecht und Christine Kättner, Schauspieler und Theaterpädagogen aus Köln, am Berufskolleg der Stadt Bottrop zu Gast. Im Rahmen einer Lehrerfortbildung und zweier Klassenworkshops gaben sie Tipps und Tricks im Umgang mit Stammtischsprüchen an das pädagogische Personal weiter. Ihr Auftritt hinterließ bleibenden Eindruck und so nahm Schulsozialarbeiter Mario Papierok sofort das erneute Angebot von Daniela von Bremen von der Integrationsagentur Bottrop an, die beiden Experten auch in diesem Schuljahr einzuladen, um dieses enorm wichtige Thema zu behandeln. Prompt fanden sich sowohl die 5W21A und die AV21B als auch die 4Q21A im Selbstlernzentrum schnell in Diskussionen über Rassismus, Homophobie und Judenhass wieder. weiterlesen...


BKB-Gymnasiasten auf der TalentMesse Ruhr

Konnten im vergangenen Schuljahr hauptsächlich digitale Angebote im Rahmen der Berufswahlorientierung von den BKB-Schülerinnen und Schülern wahrgenommen werden, stellt sich die Situation nun ganz anders dar. „Wir sind sehr froh, dass mit der TalentMesse Ruhr in der Veltins Arena auf Schalke nun endlich eine der größten und interessantesten Ausbildungsmessen der Region für das Publikum geöffnet hat und unsere Klassen nun live und in Farbe ihre Zukunft angehen können“, berichten Tina Krämer und Nina Pöppelmann unisono, die mit den Oberstufen des Beruflichen Gymnasiums den Besuch organisierten und begleiteten. „Vor Ort mit möglichen Arbeitgebern oder Hochschulen zu sprechen, ist definitiv besser als via Videokonferenz“, ergänzt Krämer, die zudem die pandemieadäquate Organisation mit Shuttle-Transport vom Berufskolleg, festen Time-Slots sowie einem passenden Hygienekonzept lobte. Unterstützt wird die TalentMesse durch die RAG-Stiftung, gleichzeitig auch Hauptförderer des Projekts TalentMetropole Ruhr. weiterlesen...


„Willkommen am BKB“ – Orientierungstage für über 1.000 neue Gesichter

Jedes Jahr aufs Neue betreten hunderte Schülerinnen und Schüler Neuland, indem Sie am BKB die vielfältigen Bildungsangebote annehmen. Dieses Jahr wurden sogar 1.046 junge Menschen Teil des Berufskollegs der Stadt Bottrop. Zahlreiche Bildungsgänge, egal ob Teilzeit oder Vollzeit, Technik oder Gesundheit, Fachoberschulreife oder Allgemeine Hochschulreife, begrüßen die Unterstufen traditionell im Rahmen der Orientierungstage. „Mit den O-Tagen legen wir die Basis für ein gutes Ankommen am BKB. Erkundung des Schulgeländes, Hausordnung und Hygieneregeln, Kennenlernen und Teambuilding – es ist immer ein buntes und sehr kommunikatives Treiben in den Klassenräumen, in den Gängen und auf dem Schulhof“, beschreibt Schulleiter Guido Tewes die Ausnahmesituation der ersten Tage.

Einen großen Stellenwert nehmen in diesem Jahr vor allem erlebnispädagogische Ideen an, da die Corona-Pandemie dafür gesorgt hat, dass das soziale Miteinander oftmals zu kurz kam. „Sich wieder vernünftig zu unterhalten, sich kennenzulernen ist sehr wichtig für die Bildung der Klassengemeinschaft. Nur so können effektive Teamarbeit und gemeinsames Lernen funktionieren“, so Tewes, der ebenfalls betont: „Während der Orientierungstage bauen wir Befürchtungen, falsche Erwartungen und Vorurteile ab. Durch das außerordentliche Engagement des gesamten Kollegiums während dieser Zeit schaffen wir die Basis für einen vertrauensvollen, schülerorientierten Unterricht.“


Aufzug am C-Gebäude in Betrieb genommen

Nicht so schnell wie gewünscht, aber immer noch deutlich flotter als der Bau des Berliner Großflughafens „BER“, vollzog sich die Errichtung eines Fahrstuhles am C-Gebäude des Berufskollegs der Stadt Bottrop. „Durch die Fertigstellung sind nun alle Gebäudeteile des Berufskollegs barrierefrei zu erreichen. Besonders das C-Gebäude beheimatet neben vielen Fachräumen für die unterschiedlichsten Bildungsgänge auch unseren Europa-Flur, weshalb es notwendig ist, dass jeder Besucher unserer Schule problemlosen Zugang erhält“, betont der stellvertretende Schulleiter Klaus Wiegert, zuständig für die Betreuung von Baumaßnahmen am BKB, die Bedeutung des Aufzugs.

Ungefähr eineinhalb Jahre dauerten die Bauarbeiten an, doch bereits Jahre zuvor sorgte ein Schüler des Einzelhandels für den konkreten Handlungsbedarf. Klaus Wiegert erinnert sich: „Es war nicht besonders schön anzusehen, wie der junge Mann mit seinem Rollstuhl die Treppen herunterfahren, ja fast herunterrattern musste. Zwar zeigte sich beim Hinauftragen eine enorme Solidarität unserer Schülerschaft, aber das konnte kein dauerhafter Zustand sein.“ Auch Schulleiter Guido Tewes ist froh, dass die Bauarbeiten abgeschlossen sind und alle Etagen des C-Gebäudes, einschließlich des Kellers, über einen hochfunktionalen Aufzug miteinander verbunden sind. „Die Probefahrt verlief reibungslos, der Aufzug kann ab sofort benutzt werden.“